Dipl.-Psych. Charlotte Luzar

Psychologische Psychotherapeutin

Wer kann sich an mich wenden?

Ich bin als Psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie für die ambulante Behandlung von Patienten ab 18 Jahren zugelassen (jüngere Patienten wenden sich bitte an eine(n) Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten/in). Damit bin ich qualifizierte Ansprech-partnerin sowohl für akute psychische Krisen als auch für chronische seelische Erkrankungen. Ob Ängste, Depressionen oder Erschöpfungszustände, Belastungsreaktionen /Traumata, Ess-, Schlaf- oder sexuelle Störungen, Schmerzstörungen oder Folgen schwerer körperlicher Erkrankungen, ADHS, Psychosen, Zwänge oder Sucht: Letztlich geht es für mich immer darum, mit Ihnen gemeinsam Ihr persönliches Leid zu lindern und Ihre Lebensqualität (zurück) zu gewinnen.


Was wird angeboten?

In Erstgesprächen („psychotherapeutische Sprechstunde“) lässt sich klären, ob krankheitswertige Beschwerden vorliegen, und ob diese durch eine ambulante Psychotherapie behandelbar sind. Weiterhin besprechen wir Ihre Ziele und überprüfen, ob “die Chemie stimmt“, also ob eine erfolgreiche Zusammenarbeit möglich erscheint.

Je nach Ergebnis dieser Abklärung übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen in der Regel die Kosten für 12 bis 60 Therapiesitzungen. Meist müssen Sie allerdings bei der Suche nach einem Therapieplatz erhebliche Wartezeiten einkalkulieren, da es vor allem auf dem Land nicht genügend Behandlungsplätze gibt.

Ab 2022 werde ich neben Einzelpsychotherapie auch Gruppenpsychotherapie anbieten.  Geplant sind zunächst Kleingruppen mit dem Fokus "Krisenbewältigung" sowie "Umgang mit Angst und depressiven Symptomen". Grundlage bilden psychoedukative Einheiten zu Angst und Depression sowie Module aus der Akzeptanz- und Commitment-Therapie und dem Training Emotionaler Kompetenzen. Optional wird zusätzlich eine Einführung in Entspannungstechniken stattfinden.

Gruppenpsychotherapie hat diverse positive Zusatzeffekte gegenüber der Einzelbehandlung und bietet sich besonders an, wenn es darum geht ungünstige Verhaltensmuster zu ändern, soziale Kompetenzen zu verbessern, Kontakt zu eigenen Bedürfnissen zu fördern sowie Selbstwirksamkeit und Resilienz zu entwickeln. Auch im Anschluss an eine Therapie (stationäre oder ambulante Behandlung) können Psychotherapiegruppen dabei helfen Erlerntes auszubauen und zu festigen.


Wie läuft die Behandlung ab?

Psychotherapie wird auch bezeichnet als “sprechende Medizin“: Statt Medikamentenverordnungen oder Anwendungen finden lösungsorientierte Gespräche statt. Nach sorgfältiger Bestandsaufnahme werden Ziele vereinbart und Ideen zur Problemlösung gesammelt. Daraufhin wird ermittelt, welche Lösungsideen sich auf welche Weise im Alltag umsetzen lassen. Als Verhaltenstherapeutin arbeite ich pragmatisch und alltagsbezogen, orientiere mich zunächst am gegenwärtigen Erleben. Da psychische Beschwerden jedoch häufig in der Vergangenheit verwurzelt sind, nutze ich im Verlauf der Therapie neben kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken ggf. auch achtsamkeits- und akzeptanz-orientierte Ansätze (ACT) sowie emotionsfokussierende Methoden (z.B. EMDR, Ego-State-Therapie).


Welche Techniken kommen zum Einsatz?

Aus dem breiten Fundus wissenschaftlich geprüfter Behandlungsmethoden sind die am wirksamsten, die zu Ihnen, Ihren Erfahrungen und Ihrer Lebenssituation passen. Unter Berücksichtigung evidenzbasierter Leitlinien wird die Behandlung individuell zugeschnitten. Grundlegend wichtig ist mir dabei Transparenz: Alles, was wir während der Behandlung entwickeln, soll für Sie nachvollziehbar und schlüssig sein. Idealerweise erarbeiten wir gemeinsam Ideen "auf Augenhöhe": Sie bringen Ihre Lebenserfahrung ein, ich das Fachwissen und meine Berufserfahrung. Ziel einer jeden Psychotherapie ist, dass Sie am Ende der Behandlung Experte bzw. Expertin für Ihr Befinden sind und sich auch in Krisen sicher und handlungsfähig fühlen.